Einladung zur Ausstellung ErSchöpfungsgeschichte

Hier jetzt auch online zu besichtigen mit Videodreh: Hier


mit Christiane Klapdor,  Wolfgang Buyna, Rosemarie Steinbach-Fuss, Ellen Zang, Batrix Rey und Antje Schlenker-Kortum 

 

Vernissage: Freitag, 30. Oktober 2020, um 19 Uhr mit Cello-Musik von Roger Morello Ros – hier im Video

Dauer der Ausstellung: bis Montag 2. November (Wegen der neuen Coronaregelung und der aktuellen Entwicklungen)

Öffnungszeiten: +++ AUFGRUND DER EINSCHRÄNKUNGEN DURCH COVID-19 IM NOVEMBER 2020 SIND LEIDER KEINE WEITEREN ÖFFNUNGSTERMINE MÖGLICH +++

Eintritt: frei

Adresse:

Kulturkirche Ost Kopernikusstraße 32/34
Köln-Buchforst, NRW 51065

HINWEIS! Es sind maximal 36 Gäste zur Vernissage zugelassen. Dabei gilt unverändert: Ein Abstand von mindestens 1,5 Metern ist ebenso einzuhalten wie die Maskenpflicht. Um vor Ort Wartezeiten zu vermeiden, empfehlen wir eine Anmeldung per Email bei der Kulturkirche- Ost


Christiane Klapdor ist Grafikerin und damit Entdeckerin und Erfinderin von Strukturen. In ihrer Druckgrafik und in der Acrylmalerei schafft sie abstrakte Gletscher – in immer wieder neuen Varianten. So lässt sie den Betrachter an ihrer Inspiration teilhaben: an der verschwenderischen Vielfalt von Naturphänomenen.

Ganz im Gegensatz dazu sieht Wolfgang Buyna die Schönheit der Schöpfung im Weltbild der Mathematik, die versucht, ebenso wie die Kunst, die Natur zu studieren und abzubilden. Seine abstrakte und informelle Malerei verbindet die Welt der Farben mit der Welt der Zahlen – minimalistisch schichtend und experimentell kontrastierend.

Auch Rosemarie Steinbach-Fuß schöpft aus dem Vergleich von natürlich gewachsenen, gottgeschaffenen mit menschgemachten Schöpfungsprozessen. Außerdem beschäftigt sie sich mit der Frau als Schöpfung und Schöpferin, aus Sicht der Kulturgeschichte.

Ellen Zang malt die Erschöpfung ins Hier und Jetzt: Sie setzt sich kritisch mit der Rolle als Frau und Mutter auseinander. In ihrer Malerei verarbeitet die Künstlerin Zukunftsängste von Krieg bis Umweltzerstörung. Sie präsentiert beinahe erschreckend gegenständliche Malerei in dystopischen Szenarien.

Beatrix Rey zeichnet ein ähnlich warnendes Bild von der Realität. Dabei arbeitet sie mit Fundstücken. Unermüdlich schöpft sie aus dem drängenden Problem der Naturzerstörung. Gegen die Verschmutzung der Weltmeere sammelt sie Müll am Rhein und setzt ihn neu zusammen – zu einem künstlichen-künstlerischen Geschöpf.

Antje Schlenker-Kortum erhebt gar den Rezipienten selbst zum Künstler: In ihren Installationen “Der Betrachter macht die Kunst” zeigt sie Reproduktionen eines “Kunstbetrachters” – Subjekte, die sich in verschiedenen Installationen selbst hinterfragen wie z.B. in der Installation “halb voll”: eine Betrachtergruppe, die hilflos im Dekoglas eingesperrt ist, mit Wasser bis zum Hals stehend …

Die Schöpfungsgeschichte der Genesis beschreibt, wie Gott in sechs Tagen eine lebensfreundliche Erde gestaltet und nach und nach Himmel, Wasser, Erde, Licht, Gestirne, Vegetation, Tiere und schließlich den Menschen erschafft. Dann verkündet Gott, der Mensch solle sich fortpflanzen und sich die Erde untertan machen. Genau das tut der Mensch seither – mit unermesslicher Zerstörung und in unerschöpflicher Gier. Die Natur, wie wir sie kennen, ist existentiell bedroht – sie steht nachweislich und deutlich spürbar am Rand der völligen Erschöpfung.

Kunstschaffende fühlen sich der Natur artverwandt – denn sie sind per se Schaffende, Schöpfende, Macher. Dennoch können sie gegen die Klimakrise nur das tun, was sie als Künstler tun können. Sie haben eigene Erschöpfungs- und Ohnmachtsgefühle und sie spüren die Zukunftsängste der anderen. Jedoch – und das ist der Unterschied – sie verarbeiten ihre Wahrnehmungen: mit den Mitteln der Kunst. Künstler sind ein Spiegel der Gesellschaft und – wie alle Menschen – sind sie von Natur aus schöpferisch.

Die sechs Kunstschaffenden der Ausstellung ErSchöpfungsgeschichte wollen jeweils mit ihren Ausdrucksmitteln – den Mitteln der Kunst – für diese verschiedenen Symptome, Facetten und Potentiale der Erschöpfung sensibilisieren. Mehr noch: sie wollen die Rezipienten inspirieren: zum Einfühlen und Umdenken – zum Mitgestalten der Welt mit ihren Mitteln.

 

 

 

 

 

Malwanderung durchs Bergische

 

Ich lade sie herzlich zu einer Malwanderung durch das Bergische Land ein. Mit dem Zeichenblock machen wir uns von Kürten-Olpe auf und erkunden den Herbstwald, alte Kotten, Wiesen und Felder. An prägnanten Stellen machen wir halt, um zu zeichnen und uns auszutauschen. Anfang und Schlusspunkt ist hierbei der Dorfplatz in Kürten Olpe. Auf der Strecke gibt es die Möglichkeit Mittags einzukehren und eine Kaffeepause beim Besuch des Waldateliers zu genießen (Für das Restaurant ist eine Reservierung erforderlich, bitte dies bei der Kontaktaufnahme angeben)

Natürlich wird beim Wandern und bei Besprechungen auf den Mindestabstand geachtet. Der Mundschutz sollte wie immer mitgeführt werden.

 

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an e.zang-kunst@gmx.de

Treffpunkt ist der Parkplatz Dorfplatz Olpe jeden Sonntag im September um 10:00 Uhr

Endpunkt Parkplatz Dorfplatz Olpe gegen 15:00 Uhr

Mitzubringen sind: Festes Schuhwerk, Wetterfeste Kleidung, 20 Euro Kostenbeitrag, Malklapphocker oder Malrucksack mit integriertem Sitz, DINA 4 und 3 Papier, Malklemmbrett, Bleistifte 2B-7B, kleines Taschenmesser, Knetradiergummi, persönliche Verpflegung)

 

Streckenplan und Stattfinden der Wanderung unter Vorbehalt der Wetterverhältnisse und Neuerungen zur Coronapandemie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Waldatelier
Waldatelier

Waldatelier

 

Aktuell arbeite ich in meinem Bauwagen am Waldrand, den ich zu einem Atelier ausgebaut habe. Ziehen sie die Wanderschuhe an und kommen sie mich besuchen! Den Standort erhalten sie bei Kontaktanfrage.                                      

Frühlingsausblick vom Bauwagen.
Frühlingsausblick vom Bauwagen.




Leider wurde die Ausstellung wegen der Coronakrise vorläufig geschlossen, bei Wiedereröffnen der VHS in Bergisch Gladbach, kann die Ausstellung aber wieder besucht werden

Ausstellung in der VHS in Bergisch Gladbach
Ausstellung in der VHS in Bergisch Gladbach

,,Deep Art'' Ausstellung in den Niederlanden

 

Nach einer gelungenen Ansprache startete die Vernissage, bei der so einige interkulturelle Kontakte geknüpft wurden. Ich bedanke mich herzlich bei Harald Jassoy und den Künstlern des Regio Art Rijnmond für die Zusammenarbeit und die Bereitstellung der Galerie, sowie dem herzlichen und professionellem Empfang. Ebenso bedanke ich mich für die Organisation und Mithilfe durch die Kollegen des A24. Es war mir eine Freude mit euch auszustellen und freue mich schon auf kommende Projekte und Ausstellungen.

 

Ich lade sie herzlich ein zur Ausstellung im RAR ( Regio Art Rijnmond) Galerie Regio Art Rijnmond-Noordeinde 7,  3201 AK Spijkenisse in den Niederlanden.  (Nähe Rotterdam)Die Galerie ist freitags und samstags von 13.00-17.00 Uhr geöffnet.

 

Ich freue mich auf ihren Besuch!

 

Zeitungsartikel und Fotos zur  Ausstellungseröffnung                           ,,Suche nach Logos''